| LinkedIn Update für Recruiter
Employer Branding News
Employer Branding, Blog, HR Marketing, Storytelling
16373
post-template-default,single,single-post,postid-16373,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,qode-theme-ver-10.0,wpb-js-composer js-comp-ver-4.12,vc_responsive

LinkedIn Update für Recruiter

96% der Senior Level Professionals und Executives in D-A-CH wünschen sich eine direkte Ansprache durch Personalverantwortliche. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Studie des Karrieredienstes Experteer. Aber auch beim Berufseinstieg nach dem Studium oder bei Ausbildungsberufen ist Active Sourcing längst keine Seltenheit mehr. So bieten immer mehr Plattformen mit umfassenden Datenbanken (beispielsweise Azubiyo, get in IT und Absolventa) auch einen direkten Zugriff für Unternehmen auf die zunächst anonymen Profile an.

Weniger anonym, aber nicht weniger professionell ermöglicht LinkedIn Recruitern eine aktive Ansprache potenzieller Kandidaten. Jetzt hat das weltweit größte Business-Netzwerk ein Re-Design der Inbox Experience angekündigt. Mit dem Update ist beispielsweise ein Zugriff auf den gesamten Gesprächsverlauf möglich. Dieser kann zusätzlich durch die Profildetails des Kandidaten wie Telefonnummer und E-Mail Adresse ergänzt werden. So sind dem Recruiter jederzeit alle relevanten Informationen innerhalb der Konversation / des Feeds ersichtlich. Vor allem für Personaler mit einer Vielzahl von Kandidatenanfragen dürfte die überarbeitete Inbox-Such- bzw. Filterfunktion einiges erleichtern.

Weitere nützliche Lösungen / Updates der Linkedin Talent Solution für HR und Kandidaten:

1. Search Insights

Mit Search Insights bietet LinkedIn ein Feature den Datenpool potenzieller Kandidaten besser zu verstehen und die bestmögliche Recruiting-Strategie für die eigenen Bedürfnisse abzuleiten. Wie wichtig dieses Markt-Verständnis ist, bestätigt auch die Bersin by Deloitte Studie, welche die Möglichkeit der Datenanalyse als wichtiges Erfolgskriterium identifiziert.

Durch die Zusammenfassung der Daten auf Basis der Suchkriterien kann eine realistische Aussage über das Potenzial des Talent-Marktes getroffen werden. So können Erwartungshaltungen an das Recruiting sowie die Strategie selbst – beispielsweise beim Jobtitel, der Kompensation oder des Such-Ziel-Marktes – optimiert werden.

Auch in der langfristigen Employer Branding Strategie erscheinen die Datensätze aus „Search Insights“ sinnvoll. Durch den Vergleich von aktuellen und letzten Arbeitgebern werden Wettbewerbsstrukturen unabhängig von Produkten und Services ersichtlich. Darüber hinaus kann eine Analyse der Universitäten und Fachbereiche gesuchter Profile Teil einer Ziel-Hochschulstrategie im Student und Graduate Marketing sein, welche die Arbeitgebermarke schon vor dem Professional Recruiting bei jungen Nachwuchskräften positioniert.

2. Job Search on Mobile

Mittlerweile hat LinkedIn die iOS App „Job Search“ auch um eine Android Variante erweitert. Hier können interessierte Kandidaten Jobs suchen, verwalten und sich direkt mit dem gespeicherten Profil bewerben. Auf Basis des Such- bzw. Nutzerverhalten sind Jobvorschläge proaktiv durch den Anbieter möglich. Selbstverständlich bleiben alle Aktivitäten dem eigenen Netzwerk verborgen und die Suche erfolgt anonym.

Da eine Verbesserung der Candidate Experience immer häufiger im Employer Branding thematisiert wird und die „One-Click-Bewerbung“ zur Diskussion steht, sind Services wie beispielsweise von LinkedIn durchaus interessant und unterstützen die Entwicklung hin zu einem einfacheren Bewerbungsprozess in einem zunehmend digitalen und mobilen Arbeitnehmermarkt.

weitere Bildquellen: Twin Design / Shutterstock.com

No Comments

Post A Comment