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Job Happiness Index by indeed

„Choose a job that you love, and you will never have to work a day in your life.” – Confucius –

Auf Basis von über 10 Millionen Company Reviews hat die weltweit größte Stellenbörse indeed den World Job Happiness Index 2016 berechnet. Die Bewertungen aus über 60 Ländern und 180 Mio. Besuchern pro Monat ergaben dabei interessante Ergebnisse. So landet Deutschland direkt nach dem Spitzenreiter Japan auf Platz 2 der unzufriedensten Arbeitnehmer. Unter den Top 5 der glücklichsten Employees sind Kolumbien, Mexico, Russland und Irland.

Zieht man den World Happiness Report der UN aus 2015 als vergleichende Studie heran, wird vor allem ein Unterschied deutlich: Job-Zufriedenheit hat immer weniger mit Kompensation bzw. Wohlstand zu tun. So herrscht in Ländern wie Kolumbien, Irland, Spanien und Venezuela eine hohe Arbeitslosigkeit, während sich Russland und Brasilien tief in einer Rezession befinden. Gleichzeitig befinden sich all diese Länder aber in der Top 10 des indeed Happiness Indexes.

Vielleicht korreliert das „Glück“ der Anstellung in Ländern mit schwierigen Rahmenbedingungen direkt mit Arbeitnehmerzufriedenheit und weniger mit Hygienefaktoren sowie Motivatoren des bestehenden Arbeitsumfelds. Dies wäre bedingt eine Erklärung der Top Platzierungen von Deutschland und Japan im „unhappiness“ Ranking. Auffällig ist aber auch der höhere Altersdurchschnitt in Ländern mit vermehrt unzufriedenen Arbeitnehmern (Deutschland > 46, Japan > 45 / dagegen Kolumbien > 28).

Am Ende gilt unabhängig von Rankings und Studien: „Happiness depends upon ourselves“ – Aristotle –

1Comment
  • Katrin
    Posted at 13:48h, 12 Mai Antworten

    Wenn man diese Ergebnisse mit einer anderen Studie von Gallup „Engagement Index 2016“ vergleicht, wird klar, wer daran schuld hat! (Quelle: http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/schlechte-fuehrung-kostet-105-milliarden-euro-jaehrlich/ ). Natürlich, ist die Führung auch keine Einbahnstraße. Aber oft sind die Missverständnisse zwischen Geschäftsleitung und den Vorgesetzten im Allgemeinen auf einer Seite und der Belegschaft auf der anderen Seite der Grund von geringer Arbeitsleistung und fehlender Mitarbeiterzufriedenheit. Als Moderator in dieser komplizierten Beziehung könnte der Betriebsrat auftreten – wird leider nur selten und nur bei großen Unternehmen ernst genommen.

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