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get in IT, die erste Adresse für IT-Absolventen und Young Professionals. Was sich dahinter verbirgt und warum die Plattform so erfolgreich im Dialog mit der Zielgruppe ist? Hier im Interview mit Rainer Weckbach, Geschäftsführer get in IT.

 

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empjoy: „Rainer, seit dem Launch von get in IT 2013 ist einiges am Markt passiert. Was war für dich die größte Herausforderung und wie hat sich die Plattform dadurch weiterentwickelt?

Rainer: „Mit get in IT haben wir uns als erste Adresse für Berufsstarter in die IT-Welt etabliert. Das Besondere: Wir richten uns mit www.get-in-IT.de speziell an Young IT Professionals und Absolventen IT-naher Studiengänge. Mit dieser klaren, vertikalen Ausrichtung haben wir uns mittlerweile eine große Reichweite und Vertrauen in dieser Zielgruppe erarbeitet, der wir in der kritischen Phase des Berufseinstiegs und der Arbeitgeberwahl Orientierung bieten.

Der Branchenverband BITKOM hat erst kürzlich aktuelle Zahlen zum IT-Arbeitsmarkt veröffentlicht: Rund 70 Prozent der ITK-Unternehmen beklagen einen Fachkräftemangel. Wir stellen fest, dass deshalb immer mehr Arbeitgeber auf die gezielte Ansprache von Nachwuchskräften setzen und sie etwa mit strukturierten Einstiegsprogrammen für das Unternehmen gewinnen und langfristig binden.

Die größte Herausforderung für uns ist es, als Vermittler auf die Bedürfnisse beider Seiten gleichermaßen einzugehen. Damit wir sowohl Bewerber als auch Arbeitgeber noch besser auf Augenhöhe zusammenbringen können, entwickeln wir unsere Plattform stetig weiter. Dabei fließt das Feedback unserer Kunden direkt in den Entwicklungsprozess ein. So haben wir relativ schnell festgestellt, dass neben der Positionierung als IT-Arbeitgeber auch der Wunsch besteht, passende Kandidaten auf direktem Weg zu identifizieren und anzusprechen. Dies haben wir 2014 mit der Bewerberdatenbank ermöglicht, die sich u.a. gezielt nach IT-Fähigkeiten filtern lässt.“

 

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empjoy: „Bei unserem ersten Gespräch vor mittlerweile mehr als 2 Jahren, hast du mich vor allem durch deinen hohen Qualitätsanspruch überzeugt. Wie stellst du langfristig diesen hohen Standard für beide Zielgruppen sicher?

Rainer: „Erfolgsentscheidend ist für uns ganz klar, dass wir die Bedürfnisse der IT´ler in den Mittelpunkt stellen. Neben unseren Online Marketing Aktivitäten, die auf die Verbreitung unseres Contents und die direkte Adressierung unserer Zielgruppen abzielen, ist uns der direkte Kontakt zu den IT-Nachwuchskräften besonders wichtig. Wir gehen deshalb regelmäßig an die Hochschulen, veranstalten Coder Competitions und Workshops. Das sichert nicht nur unsere Bekanntheit in der Zielgruppe, sondern wir nehmen auch jedes Mal wertvolles Feedback mit, das uns hilft, get in IT weiterzuentwickeln.

Unser kuratierter Katalog bietet mit aktuell mehr als 3.600 IT-Einstiegsprogrammen von über 700 Unternehmen den vollen Arbeitsmarktüberblick. Wir setzen dabei nicht auf automatisierte Crawler, sondern haben ein eigenes Team, das die Relevanz, Aktualität und Qualität der Informationen sicherstellt. Diese Investition zahlt sich für uns aus: Über 20.000 Nachwuchskräfte informieren sich monatlich auf get in IT über Einstiegsmöglichkeiten in die IT-Welt. Vor dem Hintergrund, dass pro Jahr etwa 18.000 Hochschulabsolventen der IT-nahen Studiengänge auf den Arbeitsmarkt streben, haben wir uns damit eine beachtliche Reichweite aufgebaut.“

 

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empjoy: „Employer Branding hat sich als Maßnahme zur Stärkung der eigenen Arbeitgebermarke mittlerweile etabliert. Herausforderung bleibt die zielgruppengerechte Kommunikation. Was können Unternehmen von get in IT über die Zielgruppe lernen?

Rainer: „Um Employer Branding unter IT’lern erfolgreich zu gestalten, sollten Unternehmen ihre Botschaft bereits während der Ausbildungsphase nachhaltig kommunizieren. Nur so wird die Arbeitgebermarke auch zu späteren Zeitpunkten in der Erwerbsbiographie erinnert und positiv assoziiert. Mittelfristig wird dadurch die Anzahl qualifizierter Bewerbungen erhöht.

Für viele Unternehmen, insbesondere für die Hidden Champions, stellt es jedoch eine große Herausforderung dar, den IT-Nachwuchs zu erreichen. Da wir uns als Coach nicht nur für die jungen IT´ler sondern auch für die Arbeitgeber verstehen, haben wir in Zusammenarbeit mit Prof. Peter M. Wald von der HTWK Leipzig IT-Berufseinsteiger dazu befragt, worauf sie bei der Wahl ihres Arbeitgebers und ihrer Einstiegstätigkeit Wert legen.

Das Kernergebnis unserer ersten Studie „get started 2015” ist, dass sich IT-Berufseinsteiger in ihrer Einstellung tatsächlich von Absolventen anderer Fachbereiche unterscheiden. IT-Nachwuchskräfte erwarten von ihrem zukünftigen Arbeitgeber, dass er ihnen Möglichkeiten bietet, Experte auf ihrem Fachgebiet zu werden. Die fachliche Expertise stellt für Nachwuchskräfte also das Top-Kriterium dar, sei es in Bezug auf die Attraktivität des Arbeitgebers, den Einstieg ins Berufsleben oder die ideale Tätigkeit.

Auch im Folgejahr haben wieder über 1.000 IT´ler zu ihren Erwartungen an den Berufseinstieg befragt. In der aktuellen Studie „get started 2016“ steht die berufliche Mobilität im Mittelpunkt. Die für uns spannendste Erkenntnis: Ein Großteil der IT-Einsteiger ist bereit, zum Arbeitsplatz zu pendeln. Der IT-Nachwuchs erweist sich als sehr mobil und ist ebenfalls bereit, für den Arbeitsplatz den Wohnort zu wechseln – sofern die Stelle ansonsten ihren Anforderungen an den Wunsch-Job erfüllt.“

 

 

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empjoy: „Was können Employer Brands im Dialog mit der Zielgruppe aus deiner Erfahrung noch verbessern?

Rainer: „Einen konkreten Tipp, den wir den HR-Verantwortlichen der Unternehmen geben können, ist, dass der Begriff „Karriere”, etwa im Rahmen von Employer-Branding-Aktionen mit Vorsicht zu benutzen ist. Diese Tatsache wird auch durch die Ergebnisse unserer Studien untermauert: IT-Berufseinsteiger legen sehr großen Wert auf Fachlichkeit, aktuelle Technologien und spannende Aufgaben. Die Vorstellung von einer klassischen Führungskarriere ist für sie dagegen weniger interessant. Die im Unternehmen verwendeten Technologien und Frameworks sind daher wichtige Schlüsselbegriffe, nach denen IT’ler suchen.

Dennoch gilt: IT’ler ist nicht gleich IT’ler. Je konkreter das Unternehmen weiß, welchen „Typ” IT’ler es sucht, desto größer der Recruitingerfolg. Aus unserem Alltag wissen wir, dass die wichtigste Voraussetzung dafür eine enge Zusammenarbeit der HR-Abteilung mit dem jeweiligen IT-Fachbereich ist.“

 

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empjoy: „Personalmarketing ist in der Regel mittel- bis langfristig ausgerichtet. Welche Recruiting-Lösungen bietet dein Unternehmen, die kurzfristig Nachwuchskräfte einstellen möchten?

Rainer: „Leistungskern von get in IT ist die Darstellung aller IT-Einstiegsprogramme für Absolventen. Um aus dieser Masse der angebotenen Einstiegsmöglichkeiten herauszuragen, bieten wir Premiumprofile für die Unternehmen an. Neben dieser zeitraumbezogenen Employer Branding Lösung, bei der Unternehmen von unserer spezifischen Reichweite profitieren, ermöglichen wir die unmittelbare Ansprache von Kandidaten über unsere Bewerberdatenbank. Neu ist darüber hinaus die Möglichkeit, Job Postings innerhalb unseres Talentpools gezielt an die fachlich passenden Bewerber auszuspielen. Die Unternehmen erreichen so zielgerichtet interessante Kandidaten mit der höchsten Besetzungswahrscheinlichkeit.“

 

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empjoy: „Du hast es einleitend schon verraten, du hast auch ein neues Projekt 🙂 Worum genau geht es da?

Rainer: „Wir haben mittlerweile unsere zweite Plattform, www.get-in-Engineering.de, gelauncht. Nachdem wir uns in unserem vertikalen Ansatz bestätigt gesehen haben, lag der Schluss nahe, dieses Prinzip auf eine weitere gefragte Zielgruppe der Nachwuchskräfte zu übertragen: Absolventen und Young Professionals aus dem Ingenieurwesen.

Von Bauingenieuren, Elektrotechnikern oder Maschinenbauern bis hin zu Verfahrensingenieuren und Mechatronikern – bei get in Engineering erhalten Nachwuchskräfte sämtlicher Ingenieur-Disziplinen einen Überblick ihrer Karrierechancen. Genau wie bei get in IT aggregieren wir alle relevanten Einstiegsprogramme vom Traineeship bis zum Direkteinstieg als Junior auf einer Plattform.

Neu ist außerdem: Auf beiden Plattformen können die Jobsuchenden über die Unternehmenssuche nach Arbeitgebern suchen. Wer noch keinen bestimmten Arbeitgeber vor Augen, aber einen klaren Branchenfokus hat, kann die Unternehmen nach IT- bzw. Ingenieur-Branchen filtern.“

 

 

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empjoy: „Welchen Mehrwert siehst du in der Kombination beider Plattformen – auch für deine Kunden?

Rainer: „Nicht nur IT´ler sind auf der Suche nach Orientierung, wenn es um den Berufseinstieg geht. Deshalb bieten wir nun auch den Absolventen bzw. Young Professionals aus dem Ingenieurwesen eine zentrale Anlaufstelle für den Start in die Berufswelt.

Der Mehrwert für die Unternehmen besteht darin, dass sie über uns Nachwuchskräfte aus dem MINT-Sektor zielgruppengerecht adressieren und ihrem spezifischen Informationsbedürfnis gerecht werden können. Das macht die Kandidatensuche effizienter und die Positionierung als Arbeitgeber nachhaltiger.“

 

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empjoy: „Was bedeutet für dich erfolgreiches Employer Branding in drei Worten?

Rainer: „Zielgruppengerecht. Relevant. Authentisch.“

empjoy: „Vielen Dank Rainer:) Ich bin gespannt wie es mit get in weitergeht!!“

 

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