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FSG Pole Position

Ein wirklich gelungener Start in das zweite Jahrzehnt des internationalen Konstruktionswettbewerbs Formula Student Germany. Unter der Schirmherrschaft des Verein Deutscher Ingenieure e.V. finden treffen sich seit 2006 jedes Jahr Studenten-Teams aus aller Welt am Hockenheimring um in acht Disziplinen des modernen Rennsports gegeneinander anzutreten. In diesem Jahr standen die Themen Mobilität, Elektrifizierung sowie Digitalisierung und auch erstmals fahrerlose Konzepte im Fokus des Events. Unterstützt wurden die teilweise bis zu 80 Studenten starken 73 FSG und 38 FSE (Electric) Teams von zahlreichen Unternehmen aus der Automobil und Automobil-Zulieferer Branche.

Während die angehenden Experten in Ingenieurwesen, IT und Wirtschaftswissenschaften um Punkte in den statischen sowie dynamischen Wettbewerbern kämpften, war es für viele Employer Brands eine Chance zur Zielgruppen-nahen Positionierung sowie zum persönlichen Dialog. Begleitet von erhöhter Social Media Aktivität, fuhren daher auch viele Unternehmen mit eigenen „Boxengassen“ direkt zur Rennstrecke. Volkswagen und Continental zeigten sich mit großen Trucks inklusive Dachterrasse in bester Lage am Hockenheimring. Porsche präsentierte seinen 919 Renn-Hybriden und bot den Studenten auf gemütlichen Liegestühlen mit dem Hinweis „Auf dem ersten Platz liegen hat bei uns nicht nur im Rennsport Tradition“, Porsche-Wasser sowie einem Rennsimulator eine schöne Abwechslung. Etwas zurückhaltender war der Auftritt von AMG. Trotz dem giftgrünen Mercedes-AMG GT R und der Aufforderung an die jungen Talente „Je wilder das Biest, desto breiter dein Grinsen? Teile deine Leidenschaft mit uns“ hätte der recht kühle Stand auch auf einer klassischen Messe stehen können. Ohne Sitzgelegenheiten und einem Arbeitgeber zum anfassen vielleicht nicht die beste Kommunikationsstrategie für verschwitze Studenten im Freizeit-Dress… aber da haben attraktive Consumer Brands bekanntlicht Recruiting Vorteile (siehe Trendence Rankings;). Und Auto kucken macht ja trotzdem Spass.

Direkt neben dem Autotuner überzeugte der Münchner Global Player MAN mit einem sympathischen Stand-Konzept ohne Hochglanz, aber dafür mit Authentizität und keinerlei Berührungsängsten. Eine gemütliche Lounge aus Holzpaletten – in die man sich auch ohne Bewerber-Anzug traut – kleinen Renn-Lastern, einer abschließbaren Smartphone-Ladestation, Frozen Yoghurt und netten MAN-Mitarbeitern positionierte sich das Unternehmen als attraktive Employer Brand. Selbstverständlich gab es auch spannende Technik-Insights an der großen Zugmaschine und Tipps zur Karriere.

Unter dem Moto „Pole Position“ #MAN_FSG begleitete der Fahrzeug- und Maschinenbau-Konzern sein Engagement rund um den Wettbewerb auf facebook, einem neuen Instagram Account und natürlich mit viel Bewegtbild auf YouTube. Durch ein Gewinnspiel mit Fragen aus den verschiedenen Fachdisziplinen und versteckten Antworten in den zahlreichen Team-Video-Interviews, wurden dabei geschickt Werte der Arbeitgebermarke und aktuelle Aufgabenstellungen des Unternehmens verknüpft sowie über den Renn-Event emotionalisiert. Ergänzende Fun-Facts, wie beispielsweise „in den letzten 5 Jahren hat MAN bei der FSG über 1.600 Studenten gesponsert“ kommunizierten zusätzlich die Motive des Unternehmens.

das Gewinnspiel ist mir egal, ich will nen Job bei euch. Wie schauts aus?

 

Am Ende haben übrigens auch die durch MAN (mit-)gesponserten Teams der TU München (FSG) sowie der KIT aus Karlsruhe (FSE) in der Gesamtwertung gewonnen! Ich werde nächstes Jahr sicherlich wieder nach Hockenheim fahren um Renn- / Employer Branding Luft zu schnuppern.

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