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Ausbildung@??!

Employer Branding ist nicht nur ein Hebel im Wettbewerb um ausgebildete IT’ler, Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler oder Mediziner. Die zunehmende Akademisierung ist vor allem auch für Unternehmen mit Ausbildungsbedarf eine echte Herausforderung. Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung beginnen 2030 circa 80.000 junge Menschen weniger eine Berufsausbildung als noch 2015. Während heute bereits vermehrt regionale Recruiting Probleme in Kleinstädten sowie in wirtschaftlichen Ballungszentren (bspw. München / Stuttgart) mit großen Konkurrenzdruck auftreten, dürfte sich der Azubi-Engpass bald bundesweit ausweiten. Das trifft dann besonders Unternehmen mit einem hohen Ausbildungsbedarf sowie Filialgeschäft (Banken, Versicherungen, Einzelhandel, …).

Aber wie soll man junge Menschen überzeugen bei all der Vielfalt eine „klassische“ Berufsausbildung zu starten, wenn alle anderen erstmal studieren möchten oder ein super erfolgreiches und internationales Start-Up gründen? Und dann noch beim Employer of Choice… Mit authentischen Insights natürlich! Authentisch und Schüler gleich Snapchat! Das zumindest trauten sich zuletzt die Allianz Deutschland, Rewe Group und Sixt.

Passend mit allianz_moments zeigt der Versicherer nach dem erfolgreichen Relaunch seiner EVP jetzt auch echte Einblicke vom Ausbildungsstart 2016. Gerade mit Blick auf die Abschlussklassen 2017 ein willkommener und vielleicht auch überzeugender Content für die nächste Generation Azubis. Neben dem treffenden Channel-Naming ist auch die erfrischende Kommunikation mit der Zielgruppe auf Augenhöhe (ohne Übertreibungen und sprachliche Entgleisungen, wie man sie zuletzt bei anderen Unternehmen gesehen hat, die hipp sein wollten) positiv zu bewerten. Die erste Beweisführung für die neue Employer Brand „home for those who dare“ ist also durchaus gelungen und auch für die frischen Azubis der Startwoche ein erster Berührungspunkt mit der Arbeitgebermarke. Rewe und Sixt liefern ähnlich charmante Einblicke die überzeugen könnten.

Snapchat ist bei der Allianz Deutschland Teil eines größeren Projekts im Rahmen der Berufsausbildung 4.0. „Dort stellen wir die gesamte Berufsausbildung in der Allianz Deutschland auf den Prüfstand. Sie soll moderner werden und die Berufseinsteiger besser auf die digitale Arbeitswelt vorbereiten“, berichtet Projektleiter Maik Braun.

Neben der richtigen Wahl des Contents, stellt sich bei Social Media natürlich auch die Kanal-Frage. Vor allem nachdem Instagram als Copycat die Story-Funktion von Snapchat adaptiert hat. Generell sollte man aber sich nach der Zielgruppe richten und nicht jeden Hype für Employer Branding nutzen. Allerdings ist Snapchat bei Schülern längst gesetzt, während facebook eher zur Informationsplattform gewandelt ist und mit dem ehemals studentischen Netzwerk, dass auch jüngere „cool“ fanden, immer weniger zu tun hat. So ist die Evolution der Social Platforms ganz eng mit dem Generationswandel verbunden und bringt neue Möglichkeiten hervor, die wieder Genrationen prägen. Es beleibt also spannend und anspruchsvoll im Dialog zwischen Arbeitgebermarke und Zielgruppe:)

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